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PROPOLIS: Antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkstoffe - ein natürliches Antibiotikum?

Aktualisiert: 10. Jan. 2021

Wow! Wer hätte gedacht, dass die Natur uns derart starke Hilfsmittel zur Verfügung stellt.

Propolis ist das Kittharz der Bienen zu deren Infektabwehr und Immunstimulierung. Bisher war es eher als Geheimtipp von alternativ Denkenden und Bio-Liebhabern, Imkern und Naturheilkundigen bekannt. Die antimikrobielle, antibiotische, antivirale und antimykotische Wirkung der enthaltenen Wirkstoffe ist aber schon seit der Antike publik. Es wird daher sehr hilfreich und unterstützend für die körperliche Gesundheit eingesetzt.



Was ist Propolis genau?


Propolis ist ein braunes, harzartiges Baumaterial welches die Honigbiene zur Abdichtung und Instandhaltung des Bienenstocks verwendet. Die Zusammensetzung besteht aus dem Harz verschiedener Bäume, Pollen, Wachse, ätherischen Ölen und Speichelsekret. Zucker, Vitamine, Mineralstoffe und Aminosäuren sind ebenfalls in geringen Mengen enthalten.


Wie setzt die Biene Propolis ein?


Die Temperatur im Bienenstock ist im Vergleich zur Umgebungstemperatur erhöht, sowie auch die Luftfeuchtigkeit. Dies sind ideale Grundlagen für die Vermehrung von Bakterien, Pilzen, Viren und Parasiten. Die Biene hat Propolis als geniale Lösung entwickelt und schützt sich damit erfolgreich im Bienenstock vor unerwünschten Krankheiten.

Die Arbeiterbienen gleiten alle Gegenstände, sowie die Innenwände des Bienenstocks zum Schutz mit Propolis aus.


Beispiele der organischen Mineralstoffe:


  • Vitamin A

  • Vitamin B3

  • Vitamin E

  • Eisen

  • Kalzium

  • Magnesium und

  • Zink


Das Geheimnis der Wirksamkeit von Propolis liegt hauptsächlich in den Flavonoiden, die bei den organischen und mineralischen Substanzen vermehrt zu finden sind.


Wofür wird Propolis angewendet?


In einigen Ländern wie beispielsweise Rumänien oder in der TCM wird Propolis seit langer Zeit gezielt in Krankenhäusern und bei ärztlichen Behandlungen eingesetzt. Diese Therapieform ist unter dem Begriff Apitherapie bekannt.


Verschiedene Flavonoide und Säuren (die bekannteste ist Acetylsalicylsäure – Aspirin) welche im Propolis enthalten sind „kämpfen“ gegen Bakterien und Pilze und verhindern so, dass sich "Eindringlinge" an gesunde Zellen im Körper heften.


Studien belegten unter anderem folgende Wirkungen der Inhaltsstoffe:


  1. Antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkstoffe

  2. Antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien

  3. Propolis soll oxidativem Stress entgegenwirken

  4. In Tests wurde eine antivirale Wirkung gegenüber Rhinovirenund Herpesviren im Plaque-Reduktionstes festgestellt

  5. Propolis soll die Wundheilung fördern und beschleunigen

  6. Es soll das Immunsystem sehr positiv beeinflussen und stärken

  7. Unterstützt beim Schutz vor freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können)

  8. Antidepressive Wirkung

  9. Wirkt der Zahnfleischrückbildung entgegen und festigt die Zähne


Die rund 270 verschiedene Inhaltsstoffe (Mineralien, Vitamine, Spurenelemente), welche in Propolis vorkommen sind in dieser Kombination noch lange nicht erforscht, aber man geht davon aus, dass durch diese Zusammensetzung eine vielseitige Wirkung erreicht werden kann.


Propolis wird seit langer Zeit umgangssprachlich auch das stärkste natürliche Antibiotikum genannt. In diesem Zusammenhang wird gesagt, dass sich im Gegensatz zu chemischem Antibiotika keine Resistenzkörper bilden. Das heißt es würde seine Wirksamkeit behalten.


Anwendung von Propolis


Propolis wird häufig als Propolis Tinktur mit Alkohol und ohne Alkohol verwendet.

So wurde das Propolis Hartz löslich gemacht und lässt sich einfacher einnehmen.


Propolis gibt es auch in Kapsel Form, als Cremes bei Hautproblemen oder Propolis Pulver.


Weiterhin gibt es Mundspülungen, Propolis Zahncreme, Lutschtabletten, Trinkampullen und vieles mehr.


Wie entsteht Propolis?


Propolis entsteht in dem die Bienen die harzige Substanz von Weiden, Pappeln, Erlen, Kastanien, Birken, Fichten, Tannen, Kiefern an ihren Höschen sammeln.

Hinzu kommen verschiedene Substanzen wie ungefähr 30% Wachs, 5% Pollenanteile sowie ca. 10 % ätherische Öle aus Blütenknospen und Speichesekret.


Gewinnung von Propolis


Für die Gewinnung von Propolis, hat der Imker mehrere Möglichkeiten. Am einfachsten ist das Abkratzen des Propolis an den Ritzen und Zwischenräumen. Es kann aber auch ein Gitter eingesetzt werden, welches die Bienen beginnen zu beschichten. Der Imker kann dieses ganz einfach wieder entfernen und das Propolis "ernten".


Propolis in der Antike


Bereis Plinius und Aristoteles berichten in der Antike von der Wund- und Heilwirkung des Propolis. Im frühen Ägypten wurde es auch zur Mumifizierung der Leichen verwendet.

Die Bezeichnung Propolis stammt aus dem Griechischen und bedeutet frei übersetzt „vor der Stadt“ (griech.: pro = vor, polis = Stadt) im Sinne einer Abwehr des Bienenstocks, also zur Verteidigung der Stadt. Hippokrates, Paracelsus, Galen, Pliny und viele andere, erwähnen sehr oft  Bienenprodukte und verweisen auf ihre positiven Effekte.






Hinweis: Wir dürfen aufgrund des deutschen Heilmittelwerbegesetzes keine Aussagen über mögliche oder erwiesene Heilwirkungen bei Krankheiten machen. Weltweit gibt es zahlreiche Studien und Überlieferungen seit vielen Jahrhunderten. Tausende von Wissenschaftlern verschiedenster Länder, haben inzwischen die Zusammensetzungen, Eigenschaften, Anwendungen, Gegenanzeigen und  Dosierungsanleitungen der Bienenprodukte studiert.

Wir möchten Ihnen durch unsere Blogs Denkanstöße zu Naturprodukten, insbesondere Bienenprodukte, geben.


Wir gehen davon aus, dass sofern wir Ihr Interesse geweckt haben, Sie auch andere Informationsqellen (z.B. Internet, Buchhandel, Fachzeitschriften,...) nutzen um weitreichende Kenntnisse über Propolis, Natur- und Bienenprodukte zu erhalten. Bitte beachten Sie, dass die Einnahme von Propolis den Arztbesuch bei gesundheitlichen Beschwerden nicht ersetzt. Propolis kann neben Medikamenten unterstützend eingesetzt werden.

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